Ab- und Hintergründe

Ist es wahr oder schon wieder ein Fake? Sind das Zufälle oder gibt es einen Plan für die Krisen und Kriege, die uns in Atem halten? Warum werden wir mit so einer Flut von unnützen Informationen durch unsere Medien zugemüllt? 

Feministinnen verweigern jede Diskussion darüber, dass Frauen einen vergleichbaren Dienst am Vaterland leisten wie die Männer, bevor das Unmögliche des gleichen Lohns für gleiche Anstellung erfüllt sei. Aus Sicht des Mannes ist klar, dass die Frauen auf dem Markt automatisch einen höheren Preis, also Lohn bekommen, wenn sie eine gewisse Härte, Disziplin, Teamgeist, womöglich sogar Führungsqualitäten bewiesen haben.

Es muss ja kein Dienst an der Waffe sein. Jede Armee hat mehr Leute im Bereich Versorgung als an den Waffen. Ärzte und Lastwagenfahrer, Pfleger, heute gar viele Techniker und Funker, Schreiber in der Kommunikation, Beobachter usw. Da gibt es für alle -innen, Behinderten und LGBT eine Aufgabe, an der jede Persönlichkeit lernen und wachsen kann, die sie dadurch auf dem Arbeitsmarkt wertvoller macht. Es fördert das Selbstbewusstsein, erweitert das soziale Netzwerk und die soziale Kompetenz jedes Einzelnen in dieser Gesellschaft, was wiederum die Wehrhaftigkeit durch ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl enorm steigert. Dagegen sind Milliarden für neue Kampfbomber geradezu wertlos.

Frauenquoten - wenn es unserer Lebensqualität dient gerne

Meinetwegen kann man Frauenquoten einführen in den Verwaltungsräten, in den Ämtern, in der Hoffnung, die Frauen werden den Wirtschaftskrieg mit diesem Wachstumswahn beenden. Frauen verdienen vor allem darum weniger, weil sie selbst andere Prioritäten haben als Männer. Sie sind zufrieden, wenn sie einen mässig bezahlten Job haben und halten können. Arbeitsweg und ein gutes Verhältnis mit den Mitarbeitern ist ihnen viel wichtiger als einem Mann. Die Frage, warum Männer mehr verdienen als Frauen, ist ganz einfach zu beantworten. Männer sind ehrgeiziger und leisten darum mehr. Ende der Durchsage. Aber gopf, ist denn dieses männliche Prinzip von Macht und das mit gnadenlosen, kriegerischen Mitteln erzwungene ewige Wachstum das, was uns glücklich macht?

Darum kann man meinetwegen einführen, dass Männer keine Häuser besitzen dürfen, nur Frauen mit Kindern. Aber umgekehrt zahlen Männer keine Alimente, ausser im Einvernehmen mit der Mutter. Der Staat hält sich völlig aus der Frage heraus, was die Beziehung zwischen Menschen betrifft. Ehe für alle? Nein. Ehe für niemanden! Paare können ganz nach ihren Religionen oder ihren Vorlieben Verträge schliessen, die nur von den Personen, zumeist den Verwandten, Nachbarn und Freunden beurteilt werden können, die an ihrer Zeremonie teilnahmen. Das gesamte Ehe- und Scheidungsrecht schmeissen wir in den Ofen. Das gäbe zwar ein paar Zehntausend arbeitslose Juristen, die aber bei dem Fachkräftemangel gewiss rasch einen neuen Job finden oder eben erlernen können.

Wer entscheidet, trägt die Verantwortung für die Kinder

Die Frauen haben sich die Macht über ihren Bauch erkämpft und haben damit auch die alleinige Verantwortung dafür. Vorher hatte der Mann die Frau - die faktisch rechtlos war - aus dem Haus weisen können, die Kinder von ihr trennen, ob er sie selbst mit seiner Familie versorgte oder in ein Heim gab, entschied der Mann allein. Heute ist es umgekehrt. Die Frau entscheidet, ob sie Sex haben will mit einem Mann, ob und wie sie verhütet, ob sie bei einem ‘Unfall’ abtreiben will oder nicht, der Mann hat keinerlei Einfluss. Er spendet nur das Mittel für ihre Bedürfnisse, ob er will oder nicht, sie bekommt es, wenn sie will.

Es ist völlig kontraproduktiv, den Mann für etwas verantwortlich zu machen, auf das er keinerlei Einfluss hatte. Es kann nur die Familie zuständig sein, die Umgebung, die Nachbarschaft. Das ist der Quartierverein, der Frauenverein, wenn es keine Familie oder Nachbarn gibt. Männer wollen sich in der Regel einbringen, Vater sein, das Beste für das Kind. Um gute Lösungen zu finden, sind immer die Nächsten gefragt. Ein Beispiel ist Angelika, die ein Kind eines Holländers bekommen hat, der Künstler ist und keinen Bock auf ein Vatersein hat. Aber dessen Eltern sind ganz begeistert von ihrem Enkelkind in der Schweiz und kümmern sich um ihre Schwiegertochter, die aber auch selbst eine starke Familie hat. Die brauchen keine Juristen und Gerichte, hier funktioniert der gesunde Menschenverstand und familiäres Herzblut. Mancher Mann braucht eben etwas Zeit, um sich in eine so entscheidend andere Rolle zu finden, die er nicht gesucht hat, die so gar nicht seinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht. Je weniger man ihn mit Schulden und Pflichten behelligt, umso schneller und leichter wird er von selbst dieses eigentlich so schöne Gefühl von Vatersein entwickeln und seine freiwillig gewählte Verantwortung mit wachsender Freude übernehmen. Dabei helfen weder Gesetze noch Richter, sondern nur die Familie und das soziale Netzwerk. Statt durch kleine Gremien wie der KESB zu urteilen und Gutachten zu erstellen, Massnahmen zu verfügen wie Fremdplatzierungen und Heimeinweisungen, ohne mit den nächsten Verwandten und Nachbarn gesprochen zu haben, sollten die Ämter eben gerade diese Nächsten miteinbeziehen müssen, statt sie unter dem Vorwand des Datenschutzes auszuschliessen, wie dies heute getan wird. 

Gemeinsinn und Mitverantwortung in Stiftungen ähnlich wie Klöster

So ist auch für die Kinder aufzukommen, durch die Verwandten, die Freunde der Familie und die Nachbarn, die Zivilgesellschaft also. Der Staat ist dafür ungeeignet, allein die Gemeinde hat dafür zu sorgen, dass auch für die Ärmsten genügend Wohn-, Arbeits- und Lebensraum zur Verfügung steht. Darum sollte jedes Dorf und jedes Quartier in den Städten eine Art eigenes ökonomisches Kloster unterhalten, wo fast autark gewohnt, gearbeitet und gelebt werden kann. Eine in sich geschlossene Gemeinschaft, welche die Aufgaben von Pfarrer Sieber, Alters- und Behindertenheimen, Kinderhort, geschützten Arbeitsplätzen in eigenen Werkstädten übernehmen, aber auch ein Ort der Einkehr und umgekehrt auch der Kultur mit Musik, Tanz, Theater, Literatur und bildenden Künsten, gerade wie in den Klöstern damals ist. Dazu gehörten sowohl die eigene Mühle und Bäckerei, Gärtnerei, Schreinerei, Schlosserei, der Steinmetz, wie Zimmermann und Maurer. Die Herberge könnte vom Frauenverein mit Pfadi und CEVI gemeinsam betrieben werden, dieser angeschlossen könnten sich hier Frauenhäuser und Heime für geschlagene Männer einrichten. Letztere packen da gewiss gerne in der eigenen Brauerei, in den Reben oder im Weinkeller mit an. Hier finden auch familienlose, alleinstehende Väter und Mütter einen Platz, wo sie günstig wohnen, allenfalls auch arbeiten können, jedenfalls die Kinder gut betreut sind, ohne dass grosse Kosten und Fahrtwege entstehen. Das Wort Alleinerziehende gehört aus dem Duden gestrichen. Als ob jemand allein ein Kind erziehen könnte. Welche Anmassung. Wenn schon, dann: Alleinverantwortliche, nur selten auch Alleinverantwortlicher, meist Wittwer oder Verlassene. Nur wenn diese keine Familie, kein tragfähiges soziales Netzwerk in der Nachbarschaft haben, dann muss die Gemeinde solche Orte der umfassenden Geborgenheit und Grundversorgung bieten können. Die angedachte Form einer ökonomischen, geschlossenen Siedlung ähnlich einem Kloster, könnte eine zukunftsfähige, kostengünstige Lösung sein, die den Menschen und der Gesellschaft viel mehr geben kann, als die herkömmlichen Heime und Anstalten, deren Kosten für die beamtete Pflege schon heute Angst einflössen. Die Geldeintreiber haben schon eine neue Methode, um auch daraus Profit zu schlagen; eine Pflegeversicherung soll es richten. Doch das ändert doch nichts an diesem System der bald per Roboter erledigten Altersversorgung, von der vor allem die Pharma- und Medizinaltechnik profitiert. Hurra, ein neues Supergeschäft.

Aber ist es das, was die Alten, Schwächeren und Hilflosen wollen? Gewaschen, herumgestossen, gefüttert und mit Medikamenten in ihrer Nutzlosigkeit ruhiggestellt und ins Bett gelegt werden?

Früher gab es in den ‘Asylheimen’ Gärten, Baumplantagen, Kleintiere wie Hasen und Ziegen, oft ein paar Kühe und Schafe, Hühner sowieso, manchmal ein Schwein oder zwei. Die ‘Insassen’ wie man sie heute nicht mehr nennen darf, sassen also nicht nur herum wie heute, denn sie hatten jederzeit die Möglichkeit ein Stündchen beim Mosten oder Mähen zu helfen, Tiere zu füttern, zu jäten oder Eier oder Beeren zu sammeln. Aber im Heim ihre Enkelkinder hüten, war damals sehr unwahrscheinlich, denn, hätte ein hilfloser alter Mensch Kinder mit Enkeln gehabt, hätte diese Familie auch für ihn aufkommen müssen.